"In diesem Körper [...] existiert etwas, der wahre Mensch ohne Rang und Namen, das wahre Ich mit absoluter Freiheit, das nirgendwo haftet."

Zen-Meister Rinzai

 

„Verstehen ist Liebe.“

Thich Nhat Hanh

 

„Diese Praxis: Furchtlos die zu sein, die wir sind – genau die Person, die wir auf natürliche Weise sind,  ohne Affektiertheit oder Angeberei – erfordert eine große Integrität und ebenso große Demut.“

Maurine Stuart

Lings Frage
China, wahrscheinlich 9. Jahrhundert
(Buch: Das verborgene Licht)
LING XINGPO suchte Meister Fubei Heshang auf, um ihm ihre Ehrerbietung zu erweisen. Sie saßen zusammen und tranken Tee, und sie fragte ihn: „Wenn kein wahres Wort gesprochen werden kann, wie sehr Ihr Euch auch bemüht, wie wollt Ihr dann lehren?“
Fubei sagte: „Fubei hat nichts zu sagen.“
Ling gab sich damit nicht zufrieden.
Sie schob die rechte Hand in den linken, die linke in den rechten Ärmel ihrer Robe und rief: „Selbst in einem blauem Himmel gibt es schweres Leid!“
Wieder hatte Fubei nichts zu sagen.
Ling sagte: „Mensch sein heißt im Unglück leben.“

+++ AKTUELLES +++
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Herzlich willkommen in der „Nicht-Wissen-Sangha“, im Zen Peacemaker Kreis Köln/Bonn!

„Nicht-Wissen“ zu Ehren von Bernie Glassman Roshi, auf den
die „3 Grundsätze der Zen Peacemaker“ zurückgehen:
1. Nicht-Wissen
2. Zeugnis ablegen („Bearing Witness“)
3. Mitfühlendes Handeln („Compassionate Action“), das aus Nicht-Wissen und Zeugnis Ablegen ensteht.

GEDENKFEIER AM 49. Tag, für den kürzlich verstorbenen Zenmeister Bernie Glassman

Am Sonntag, 22.12.2018 wird es 49 Tage her sein, seit Bernie Tetsugen Roshi von uns gegangen ist. Seine Frau Eve Myonen Marko Roshi ruft die Zen Peacemaker Gemeinschaft und ihre Freunde dazu auf, zu kleineren oder größeren Gedenkfeiern zusammen zu kommen.

Im „Kleinen Tempel“ wird es von 16:00-21:30 diese Gelegenheit geben:

16:00-18:00: Sitzen-Gehen-Sitzen und einen kurzen Film über Bernie anschauen
18:30-19:00: „Gate of Sweet Nectar“
19:00-20:30: Council – Zen-Gesprächs-Kreis
20:30-21:30: Geschichten erzählen, Pizza und Bier teilen

Man kann dazu kommen um jeweils: 15:50, 16:50, 17:50, 18:50.
Wer möchte, trifft sich mit mir um 13:30 am Eingang des Hauses für Mütter und ihre Kinder, Flüchtlingsheim Ecke Reuter/Hausdorffstrasse. Dort gibt es viele Kinder unterschiedlichen Alters.

Wir bitten freundlichst um Anmeldung. 0163/2695423, um einen kulinarischen, gesunden, kleinen Beitrag und eine freiwillige Spende als Dana

 

ZEN & ENGAGIERTER SOZIALER BUDDHISMUS

Der „Kleine Tempel“ bleibt bis Ende Februar 2019 geschlossen. Die leitende Zen-Praktizierende wird privat praktizieren.
Ihre Praxis: Nach Möglichkeit zwei Stunden täglich zu sitzen. Vierteljährlich an mehrtätigen Sesshins teilzunehmen.
Dazwischen Zen- und buddhistische Übungstage, engagierten sozialen Buddhismus aktiv zu kultivieren, Bücher gemeinsam zu studieren, Einzelbegeitung anzubieten.
Wer mit ihr sitzen oder ein Gespräch führen möchte, ruft sie an oder schreibt eine E-mail:

mobil: 0163/2695423
  Festnetz: 0228/443939
e-mail: m.winkelmann-schreiben@web.de

DEN GEIST NACH HAUSE BRINGEN
Zazen am Morgen: ab März 2019

Sangha- bzw. Kreis-Treffen:  ca. alle 2 Monate, ab April 2019

EINFÜHRUNG IN DIE PRAXIS

Buddhistische bzw. Zen-Meditation:  ab März/April 2019
NEU: Von 11:00-12:00 kann man sich bei mir melden und einen Vortrag zu buddhistischen Themen im weitesten Sinne von 10-15 Minuten geben, der danach im Kreis-Gespräch erörtert wird. Eventuell wird zum Zen-Übungstag nachmittags ein Kontemplations- bzw. Dharma-Lehrer/eine Lehrerin eingeladen, uns mit einem Vortrag zu beschenken.

STARKER RÜCKEN – WEICHER BAUCH
„Zazenkai/Zen-Übungstag-Tag – „Zärtlichkeit trifft Intimität trifft Stärke“: Sonntags 12:45-18:30, bei sehr kleinen Gruppen wird die zeit etwas verkürzt. 17.3., 19.5.2019. In der 2. Jahreshälfte streben wir monatliche Zen-Übungstage an.
Weisheitsgeschichten aus dem Buch „Das Verborgene Licht“, von zwei genialen Dharmalehrerinnen geschrieben, oder Dharma-Vorträge von Peter Levitt, Norman Fisher, Roshi Joan Halifax u.a.werden als Impulse verwendet. Eventuell wird ein Kontemplations- bzw. Dharma-Lehrer/eine Dharma-Lehrerin eingeladen, uns mit einem Vortrag zu beschenken. Wer sich als Koch (Tenzo) ausprobieren bzw. einbringen möchte, ist herzlich willkommen, vorher Kontakt mit MJ aufzunehmen und mit ihr zusammen – oder alleine – das einfache Essen zu besprechen. Wer eine Einführung in Meditation braucht, kommt morgens (9.00-10:30) bitte oder 20 Minuten vor Beginn.
Mit der seit 4 Jahren bewährten Struktur (Rinzai+Soto-Zen-inspiriert, offen für alle buddhistischen Traditionen)

Übung des achtfachen Kreises der Meditation: Verbeugen-Teetrinken-Chanten-Sitzen-Gehen-Essen-Arbeiten-Kommunizieren.
13:00-14:30: Andacht-Teetrinken-kurze Einführung-Chanten-Sitzen-Gehen, kurze Pause-Sitzen
14:45: Dem Dharma-Vortrag/Weisheitstext lauschen
15:30-15:50: Pause, individuell mit Intuitivem Schreiben
15:50-16:10: Snack teilen (Suppe u.a.)
16:10: „Council“-Kreis-Gespräch, kurze Pause
17:00-18:10:  Sitzen, Gehen, Sitzen
18:15-18:45: Abschluss-Kreis-Gespräch mit wertschätzender Resonanz
18:45-19:00: Arbeitsmeditation


ENGAGIERTER SOZIALER BUDDHISMUS – INTERRELIGIÖS UND HUMANISTISCH
„Peacemaker-Tage/Abende – MenschSein in der Region – Das Mitgefühl raus aus dem Tempel!“:
NEU: Ab März 2019 werden wir ca. zweimal monatlich auf der Strasse zu finden sein, um gemeinsam Zeugnis abzulegen. Mit Regenzeug, Thermosflasche, Kissen in der Plastiktüte. Von Beginn an wird ein Training angeboten/praktiziert, das Dich selber zur Initiatorin/zum Initiator eines Zen Peacemaker Kreises befähigen kann.

 „Durch eine oberflächliche Praxis können wir nur eine oberflächliche Art von Stille, Freude und Glück erfahren. Eine solche Art der Praxis ist nicht stark und wirkungsvoll genug, um das große Leiden am Grund unseres Bewusstseins zu heilen.“
(THICH NHAT HANH)

PROJEKTE

Anti-Semitismus abschaffen!  Mit Geflüchteten, mit Wohnungslosen, mit Frauen …. – „Mensch-Sein in unserer Stadt“
Seit einigen Wochen gehen einige von uns zusammen oder einzeln in das Flüchtlingsheim im Reuterpark, um Zeugnis abzulegen, Freundschaft anzubieten, wie auch immer, wem auch immer. Diese „Besuche“ finden auch mal mehr oder weniger spontan statt, daher erscheinen sie hier nicht in der Planung.

Das kürzlich stattgefundene Strassen-Retreat (3 Tage auf den Strassen ohne Mittel und eine Übernachtung unter freiem Himmel) war ganz außerordentlich berührend und lehrreich. Demnächst wird es hier einen Artikel dazu geben. Das Projekt schreit nach Wiederholung, gerne auch im größeren Kreis.

Die Angebote werden auf der Basis freiwilliger Spenden durchgeführt,  Man/frau kann gerne etwas mehr geben, wenn es möglich ist, um die eine oder andere Interessentin zu finanzieren, die knapp bei Kasse ist oder der Meditationsanleiterin kleinere Anschaffungen von allgemeinem Interesse zu ermöglichen. Du findest/Sie finden einen Spenden-Knopf oben rechts auf dieser Seite. Es gibt immer Unkosten zu decken, an die keineR denkt: Raummiete, Energiekosen (besonders im Winter das teure Öfchen, Räucherwerk, Kerzen, Blumen, Kopien, Tee…)Schon 5 oder 10 €, von 10-20 Schreibenden und Meditierenden gezahlt, könnten meinen finanziellen Druck erleichtern. Vielen herzlichen Dank für Dein Verständnis.

Sparkasse Köln/Bonn. DE55 3705 0198 0032 9013 40.

 

 

 

“Selbst in einem blauen Himmel verbirgt sich immenses Leid! ”
(aus dem Koan: “Lings Frage”, Das verborgene Licht, von F. Caplow und Susan Moon (Hrsg.) ,
100 Geschichten erwachter Frauen aus 2500 Jahren, betrachtet von (Zen-) Frauen heute, edition steinreich Berlin 2016).

Das oben genannte Zitat aus einem Koan führt Dich mitten hinein in unsere Praxis und unser Studium!

 

Meine Gebetskette (Mala) mit den Namen meiner UnterstützerInnen für vier Auschwitz-Zeugnis-Ablegen-Retreats (von insgesamt fünf Retreats dort)

Monika Jion

Zen-begeistert

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…mit der Gebetskette (Mala) meiner diesjährigen UnterstützerInnen (Seattle Summer-Sesshin 2017)

Auf den roten Bändchen an der Gebetskette stehen die Namen meiner Unterstützer für das Bosnien-Retreat

Auf den orangen Bändchen stehen die Namen der UnterstützerInnen für das Straßen-Retreat in Paris, die gelben symbolisieren die amerikanischen Freunde, die für meinen USA-Aufenthalt mit gesorgt haben.